Nintendo hat gestern nachmittag seine Neuentwicklung vorgestellt: Die Nintendo Switch ist ein interessantes Konsolen-Konzept aus Basis-Station und detachable Handheld welche es den Spielern ermöglichen soll ihre Spiele auch unterwegs weiterzuspielen, sogar ohne dabei zunächst die Konsole auszuschalten. Im Video sind auch die anderen Features angedeutet. So wird es einen Controller, bestehend aus drei Elementen, geben, wobei der Mittelteil als eine Art Fassung für die beiden seitlichen Teile dient. Diese seitlichen Teile mit den Steuerungselementen und Buttons können wiederum an das Handheld angeschlossen werden. Im Video sind noch einige andere interessante Features wie die Verbindung mehrerer Nintendo Switch im Handheld-Modus für lokales Multiplayer zu sehen. Aber überzeugt euch doch einfach selbst von der Nintendo Switch im Video hier im Blog.

Die Technik hinter der Nintendo Switch

Aus einem Blogbeitrag von Gamesradar haben wir heute noch erfahren, dass in der Nintendo Switch ein NVIDIA Tegra-Chip für die Grafikleistung verantwortlich sein wird. Damit fasst NVIDIA zum ersten mal seit Jahren wieder Fuss im Konsolenmarkt. In einem Blogbeitrag auf der NVIDIA-Website gibt das Unternehmen bekannt, dass in der Nintendo Switch ein speziell angepasster Tegra-Chip verbaut werden wird.

Damit ist zumindest für den Moment schonmal klar, dass die Leistung der neuen Nintendo Konsole wieder einmal ein wenig hinter der Leistung der Platzhirsche Playstation 4 und Xbox One hinterherhinken wird. Inwieweit sich das allerdings bemerkbar machen wird bleibt abzuwarten, denn die Tegra-Chips sind keineswegs schlecht. Ganz im Gegenteil sogar, denn Spiele wie zum Beispiel Doom 3 in der BFG Edition haben auf der Playstation 3 und der Xbox 360 bei 720p mit 60 FPS mit starken Framerate-Einbrüchen zu kämpfen wohingegen auf einem System mit dem Tegra X1 ein sehr flüssiges Spielen mit einer Auflösung von 1080p und 60 FPS möglich war.

Die Entscheidung einen Tegra X1 (oder eventuell sogar einen bisher nicht veröffentlichten Tegra X2 Chip, wenn man den Gerüchten glauben darf) zu verbauen würde vor allem im Hinblick auf den Handheld-Modus Sinn machen, denn die Pascal-GPU-Architektur erlaubt einen stärkere Leistung bei niedrigerem Energieverbrauch gegenüber der vorangegangenen Maxwell-Generation. Diese Verbesserung würde definitiv positiv zur Akkulaufzeit der Nintendo Switch beitragen.

Nintendo Switch - Quelle: Nintendo

Die Nintendo Switch wird vorraussichtlich im Marz 2017 verfügbar sein. Für weitere Informationen besucht gerne die offizielle Seite.

Quelle: Nintendo, Gamesradar